Sonntag, 7. Juni 2026 | 17 Uhr | Nikolaisaal Potsdam
Verleih uns Stärk' und Mut
Joseph Haydn Die Jahreszeiten
Boris Guckelsberger was keiner gewollt (Kantate, Uraufführung)
Tickets zu 24 € | 19 € | 15 € nur vom Nikolaisaal Potsdam
- online
- in der Ticket-Galerie Wilhelm-Staab-Straße 10/11, 14467 Potsdam
Montag - Freitag 11-18 Uhr, Samstag 11-14 Uhr, Tel. 0331 / 28 888-28, Fax -22 - über service@nikolaisaal.de
- sowie an der Abendkasse
- Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren zum Festpreis von 6 € im Rahmen des Familientickets des Nikolaisaals
Sonntag, 7. Juni 2026 | 17 Uhr | Nikolaisaal Potsdam | 16 Uhr Konzerteinführung
- Sinfonischer Chor der Singakademie Potsdam
- Solisten: N.N.
- Preußisches Kammerorchester Prenzlau
- Leitung: Nils Jensen
Wir laden Sie herzlich zu einem Konzert ein, das zwei Werke vereint, wie sie unterschiedlicher und zugleich ergänzender kaum sein könnten: Das Oratorium Die Jahreszeiten von Joseph Haydn sowie die Kantate was keiner gewollt von Boris Guckelsberger.
Mit dem 1801 erstmalig aufgeführten Werk Die Jahreszeiten schuf Joseph Haydn (1732 – 1809) ein musikalisches Panorama des menschlichen Lebens im Einklang mit der Natur. In vier Teilen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – wird ein idyllisches Bild bäuerlicher Arbeit, festlicher Freude, Naturgewalten und besinnlicher Einkehr gezeichnet. Das Oratorium gehört inzwischen zu den bekanntesten klassischen Werken der Chorsinfonik.
Wenn im Schlusschor Verleih uns Stärk´ und Mut erklingt, ergreifen wir Menschen die Verantwortung für unsere Welt. Wir verstehen darin das Motto unseres Konzertes, denn auch die zur Uraufführung zu bringende Kantate was keiner gewollt fokussiert diese Forderung.
Boris Guckelsberger (geb. 1968) studierte Komposition und Theorie bei Alfred Schnittke, György Ligeti und ist als Musikdozent tätig. Seine Kantate was keiner gewollt spiegelt den Konflikt zwischen der wissenschaftlichen Erkenntnis um den bedrohlichen Klimawandel und der noch vorherrschenden gesellschaftlichen Ignoranz ihm gegenüber wider. Er verwendet für sein Werk Worte Greta Thunbergs (Rede 2019 vor der UN) und setzt musikalische Parallelen zu Haydns Oratorium.
So entsteht ein Konzertabend, der Haydns Blick auf den natürlichen Kreislauf des Lebens und eine kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit musikalisch verbindet. Wir freuen uns, Sie zu diesem besonderen Konzertereignis begrüßen zu dürfen – einem Abend, der zum Hören, Erleben und Nachdenken einlädt.